Warhammer mit anderen Augen
Angefangen hat das Ganze im Jahre des Herrn 1999. Es war Sommer. So genau erinnere ich mich an den Tag nicht mehr, aber es ist anzunehmen , dass es heiss war. Wie sonst käme ich auf die glorreiche Idee, über Warhammer zu philosophieren. Damals trieb ich mich noch im Planet Warhammer Forum, dort wurde auch zum ersten Mal der Link zu meiner ersten Miniaturen-Seite gepostet. So begann meine wargamerische Web-Karriere. Mit einer Abhandlung über den Krieg in der Warhammer-Welt. Irgendwie passend.
Im Laufe der Jahre sammelten sich mehrere Artikeln an. Über dies und das. Das Gemeinsame war aber immer das Thema Figuren oder einfach das Figuren-Drumherum. Manche Artikeln waren nicht so gut geworden, andere einfach nur peinlich. Ab und zu erhalte ich Mails von den Besuchern, die schreiben, die erkennen sich wieder in meinen Ausführungen. Finde ich gut. Es gibt welche, sie nehmen mir manches übel, was für mich wiederum heisst, sie erkennen sich wieder und das was sie sehen gefällt ihnen nicht. Irgendwie ist es auch nicht schlecht. Doch sind diese paar Seiten hier nicht dafür da um eine psychologische Studie über Wargamer abzugeben. Es sollte Unterhaltung dienen.
In den letzten paar Tagen, als ich diese Seiten erneut aufbereitet habe, las ich sie alle durch. Einiges davon ist ziemlich lächerlich und manches einfach nur schlecht geschrieben. Z.B. die Erzählung des Plastiksoldaten üder das gesehene Grauen. Mein Gott, so etwas grauenhaftes hatte ich tatsächlich mal verfasst. Könnte glatt aus einem schlechten Warhammer-Roman stammen. Nun gut, wir belassen es dabei, das Stück ist mittlerweile eine Art historisches Dokument, es zeigt sehr gut, was für Einstellung ich zu meinem Hobby mal hatte. Möglicherweise befindet sich gerade jemand in der Phase und verschluckt gierig alles geschriebene über Warhammer-Welt und wird seinen Spaß daran haben.
Also, es ist hoffentlich klar geworden, dass all das hier ein riesengrosses Missverständnis is, das nie zustande kommen durfte. Ist aber nichts mehr zu machen. Ich lasse es also stehen. Es hatte mir Spaß gemacht, die Artikeln zu schreiben, ich hoffe, es macht Euch Spaß die zu lesen. In diesem Sinne.